
Einigermaßen gut geschlafen ist Wolfgang in unserm Raum der Erste der aufsteht und in der Herbergsküche Kaffe kocht. Die Rucksäcke sind soweit gepackt und so kann es früh rausgehen. So gegen 6.30 Uhr sind wir nicht die ersten die aufbrechen. Es nieselt leicht, als wir das Städtchen durchqueren und diesmal den kürzeren Weg entlang der Straße wählen. Gut kommen wir voran und bald ist das Pilgerkreuz über Astorga erreicht.
Im Gegensatz zum Vorjahr waren wir diesesmal richtig schnell und da es eh nur 18 km waren, sind wir bereits gegen 10 Uhr an unserer Herberge in Astorga und werden als erste reingelassen. Hier erhalten wir ein schönes 2-Bettzimmer. Wir können uns also ausgiebig pflegen und machen dann einen Bummel durch die schöne Stadt Astorga.


Die Hauptsehenswürdigkeiten sind die Kathedrale Santa Maria aus dem 8. Jh. und der von Antoni Gaudí in neogotischem Stil gestaltete Bischofspalast, in dem sich heute das Museum der Wege – Museo de los Caminos befindet. Das Rathaus ist in einem Palast des 17. Jahrhunderts untergebracht. An der Rathausuhr schlagen zwei Figuren in der lokalen Tracht der Maragatos die Stunden. Weiterhin können Zeugnisse der römischen Epoche besichtigt werden: eine teilweise ausgegrabene römische Villa, die Stadtmauer, das sogenannte Arbeitshaus Ergastula im Museo Romanum, die partiellen Ausgrabungen des Forum Romanum, der Augustustempel Aedes Augusti, die Thermen und die Kanalisation.
Nach einigen Einkäufen essen wir noch eine Pizza und suchen uns dann eine Bar um das Spiel Deutschland gegen Österreich zu sehen. Danach gehts dann schnell in die Herberge die um 23 Uhr schließt.
Meine Füße sind noch ok. Wolfgang hat Probleme mit dem Knie. Mobilat-Salbe hilft aber.
Es ist schon angenehmer nicht mit sovielen Pilgern in einem Raum zu schlafen. Abends schauen wir dann noch das EM Spiel gegen Österreich und beeilen uns dann in die Herberge zu kommen. Diese schließt um 10.30 Uhr.
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